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Brexit: Großbritannien verlässt die EU, sollte aber ein enger Partner bleiben


Dass Großbritannien sich entschieden hat, die EU zu verlassen, ist ein Verlust für die europäische Gemeinschaft – nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus geopolitischen Gründen. Dennoch müssen wir diese Entscheidung anerkennen.


Für die noch andauernden Verhandlungen und das zukünftige Verhältnis der EU und Großbritannien ist es wichtig:

  •  dass Großbritannien in vollem Umfang seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommt, die in der Zeit der EU-Mitgliedschaft entstanden sind, und sich auch bis zum Schluss an die europäische Rechtsprechung hält.
  • dass alle EU-Bürger in Großbritannien auch weiterhin dieselben Rechte genießen können wie bisher – genauso wie die britischen Bürger auf dem Kontinent. Neue bürokratische und behördliche Hürden müssen so gering wie möglich gehalten werden.
  • dass die Grenze zwischen Irland und Nordirland keine „harte“ sein wird. Keinesfalls darf es zu einer Rückkehr der Gewalt kommen, die vor zwei Jahrzehnten dort noch an der Tagesordnung war.
  • dass unter Einhaltung dieser drei Punkte das zukünftige Verhältnis der EU zu Großbritannien ein möglichst enges sein soll, nach Möglichkeit in Form eines umfassenden Freihandelsabkommen.