zu Umwelt und Biodiversität

Der Schutz unserer Natur mit Wäldern, Wiesen und Gewässern sowie der Artenschutz sind eine Bedingung zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Natur ist seit jeher aber auch Wirtschaftsraum für den Menschen: wir bewirtschaften Wälder und Felder, Weiden und Gewässer, um Lebensmittel herzustellen und Energie zu erzeugen. Unsere Kulturlandschaften, die wir heute als schützenswert betrachten, sind durch jahrhundertelange Bewirtschaftung entstanden. Umweltpolitik heißt für mich deshalb, die Lebensgrundlage zu bewahren und gleichzeitig Bewirtschaftung zu ermöglichen. Maßnahmen zum Umwelt- undArtenschutz müssen deshalb auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament und Hand in Hand mit den Interessenträgern vor Ort, wie Verbände und Landeigentümer, entwickelt werden. Nur wenn alle Parteien hinter den Maßnahmen stehen, können diese langfristig zu Erfolg führen. Das gilt für Maßnahmen gegen das Insektensterben, genau wie für den Umgang mit unter Schutz stehenden Tieren wie den Wolf, den Biber und den Reiher. Dafür habe ich mich beispielsweise im Bericht zum laufenden siebten Umweltaktionsprogramm eingesetzt, genau wie in zahlreichen Stellungnahmen und Resolutionen.

Gleiches gilt auch für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Kreislaufwirtschaftspaket mit der Abfallrahmenrichtlinie im Zentrum, sowie die Plastikstrategie und die Richtlinie für Einwegplastik haben wichtige Impulse für den Wandel der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft gesetzt. Das bedeutet konkret: statt Verbrennung oder gar Deponierung werden Wiederverwendung und Recycling zukünftig stärker im Zentrum stehen, Verbraucherprodukte und Verpackungen werden stärker an diesen Zielen ausgerichtet. Damit konnte nicht nur viel für den Umweltschutz erreicht werden - auch hier entstehen Chancen für unsere innovativen Unternehmen und für die Schaffung von Arbeitsplätzen auch im ländlichen Raum.