02.03.2019
EU fördert in Ansbach die Technologien der Zukunft

Europa-Abgeordnete Ulrike Müller informiert sich an der Hochschule Ansbach über EU-finanziertes Technologie-Transferzentrum

Die Europa-Abgeordnete Ulrike Müller besuchte am Freitag, 1. März, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Ansbach, Mittelfranken. Prof. Dr. Jörg Kapischke vom Studiengang Energiemanagement und Energietechnik führte die Politikerin durch das von der EU ko-finanzierte Technologie-Transferzentrum für den Mittelstand (TZM). Die HAW erhält insgesamt 1,65 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

"Menschen bleiben das wichtigste Kapital für die Zukunft einer Region"

Ulrike Müller zeigte sich beeindruckt von den Forschungsergebnissen und der Lehre an der HAW. Sie überzeugte sich davon, dass dezentrale Energiebereitstellung und -umwandlung wichtige Zukunftstechnologien darstellen: “Hier werden die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung überaus sinnvoll genutzt, um Wasserstoff-Technologien anwendbar zu machen und den Studierenden praxisgerechte Forschung zu ermöglichen.” Bei aller Begeisterung für die Technik setzt die Europa-Spitzenkandidatin der Partei FREIE WÄHLER jedoch vor allem auf die Ressource Mensch: “Trotz Innovation und Technik bleiben stets die Menschen das wichtigste Kapital für die Zukunft einer Region!”

1,65 Millionen EU-Fördermittel für Technologie-Transfer

Die HAW erhält insgesamt 1,65 Millionen Euro an EU-Geldern für die regionale Entwicklung. Die Mittel dienen dazu, ein Technologie-Transferzentrums für den Mittelstand zu errichten. Es soll Wissenschaft und Wirtschaft besser vernetzen und kleine und mittelständische Unternehmen der Region darin unterstützen, Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen sowie die Produktionsprozesse zu verbessern. Die Schwerpunkte des Transferzentrums liegen in den Bereichen effiziente Produktionstechnologien, ressourcenschonende Energie- und Umwelttechnologien und nachwachsende Rohstoffe.

In der jetzigen Förderperiode des EFRE bis 2020 erhält Bayern rund 495 Millionen Euro für Maßnahmen, die regionale Ungleichgewichte ausgleichen und so den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt im Freistaat stärken sollen. Im Rahmen der Förderung sollen unter anderem Projekte von Hochschulen in strukturschwachen Gebieten unterstützt werden. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung branchenspezifischer Lösungen gemeinsam mit den Betrieben in der Region.