11.09.2018
FREIE WÄHLER fordern größeres Engagement Deutschlands für das Europäische Solidaritätskorps

Müller: Mit diesen Projekten kann lernen, sich austauschen und sich ehrenamtlich engagieren Hand in Hand gehen

Brüssel/Berlin. Mit der Einrichtung des Europäischen Solidaritätskorps wird bis zu 100.000 jungen Menschen zwischen 17 und 30 Jahren die Möglichkeit gegeben sich europaweit in sozialen Projekten zu engagieren.

Ulrike Müller, Europaabgeordnete der FREIEN WÄHLER, begrüßt den heutigen Entschluss des Parlamentes zur Stärkung des bürgerlichen Engagements auf europäischer Ebene: „Das Europäische Solidaritätskorps bietet unserer heranwachsenden Generation die Möglichkeit frühzeitig gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich selbst in verschiedenen Berufsfeldern auszutesten. Den Teilnehmern bietet sich hier die einmalige Gelegenheit tiefe Einblicke in unterschiedliche Gesellschaften zu gewinnen.“

Neben längeren individuellen Freiwilligentätigkeiten, Praktika und beruflichen Tätigkeiten im Solidaritätsbereich stehen auch Kurzzeitprojekte für Freiwilligenteams im Mittelpunkt der geplanten Aktivitäten. Bereits jetzt haben sich über 70.000 junge Menschen aus der gesamten Europäischen Union für anstehende Projekte registriert.

„Die breite Diskussion um die Einführung eines Gesellschaftsjahrs in Deutschland spiegelt die zunehmenden Probleme junger Menschen wider, sich gesellschaftlich zu engagieren. Das Eintreten für die Gemeinschaft, für Ehrenamt und soziales Miteinander darf in Deutschland und der gesamten EU nicht noch weiter nachlassen. Hier kann das Europäische Solidaritätskorps eine erste Lücke füllen. Denn auch heute brauchen wir die Möglichkeit eines identitätsstiftenden Einsatzes für die Gesellschaft“, so Müller weiter.

Damit sich möglichst viele junge Erwachsene aus unserem Land in diesen Projekten einbringen können, brauchen wir in Deutschland bessere Informationskanäle. Wir FREIEN WÄHLER setzen uns deshalb für die Etablierung von Europäischen Netzwerkstellen, in allen 294 Landkreisen, ein. Diese Informationsstellen sollen als Ansprechpartner und Vermittler für Bürger dienen, die sich gerne auf europäischer Ebene gesellschaftlich einbringen möchten.