26.10.2016
Ulrike Müller: „Barrierefreiheit endet nicht auf der Schwelle zum Internet“

EU-Parlament verabschiedet Regeln für barrierefreien Zugang für Webseiten öffentlicher Stellen

Straßburg. Bislang sind viele Webseiten und mobile Apps für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen sowie für ältere Personen nur unzureichend zugänglich. Das Europäische Parlament hat deswegen heute eine neue Richtlinie auf den Weg gebracht, die es Menschen mit Behinderungen leichter machen wird, Informationen und Serviceleistungen auf Webseiten von öffentlichen Einrichtungen zu erhalten oder in Anspruch zu nehmen.

Die FREIE WÄHLER-Europaabgeordnete Ulrike Müller begrüßte das Ergebnis der heutigen Abstimmung: „Unser Einsatz für Barrierefreiheit endet nicht auf der Schwelle zum Internet. Wir leben im digitalen Zeitalter – da muss es selbstverständlich sein, dass auch älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen Informationen und Dienstleistungen vollumfänglich zugänglich gemacht werden.“

Sie fügte hinzu, dass diese Barrierefreiheit baldmöglichst auch für private Dienstleistungen gelten solle: „Ein barrierefreier Zugang für Webseiten von öffentlichen Stellen und Einrichtungen ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe aber, dass wir diesen bald auch in Bezug auf private Dienstleistungen, beispielsweise im Bankbereich, gehen werden.“