01.06.2018
Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik ist guter Aufschlag

Müller: Endlich wird Landwirten und Mitgliedstaaten größere Flexibilität eingeräumt

Brüssel. Heute hat die Europäische Kommission ihren Legislativvorschlag zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 vorgelegt. Die Freie-Wähler-Abgeordnete im Europaparlament Ulrike Müller begrüßte die Vorschläge der Kommission als guten Schritt in Richtung einer effizienten und innovativen Gemeinsamen Agrarpolitik: „Der Agrarsektor steht vor großen globalen Aufgaben, wie die langfristige Ernährungssicherheit und dem Erhalt der Umwelt. Wir müssen diese Herausforderungen angehen, eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Land- und Forstwirtschaft fördern und die Digitalisierung und Innovation in diesem Sektor durch Ausbildung und Forschung vorantreiben. Die Vorschläge der Kommission sind ein guter Aufschlag. Wir stehen bereit, um die Arbeit daran im Europäischen Parlament aufzunehmen und auf das bestmögliche Ergebnis für die europäische Landwirtschaft hinzuwirken.“

Besonders erfreut zeigte sich Müller darüber, dass die Kommission Landwirten Kontrollen und Inspektionen vereinfachen und den Mitgliedstaaten größere Flexibilität einräumen will: „Es ist vollkommen klar, dass die derzeitige Gemeinsame Agrarpolitik modernisiert, vereinfacht und effizienter gestaltet werden muss. Daher ist es eine gute Nachricht, dass die Vorschläge Vereinfachungen bei den Kontrollen und Inspektionen für Landwirte vorsehen und den Mitgliedstaaten einen größeren Spielraum einräumen. Seit Jahren schon fordert unsere Fraktion mehr Flexibilität – dies ist nun endlich aufgegriffen worden.“

Des Weiteren soll die Mittelvergabe der Gemeinsamen Agrarpolitik effizienter gestaltet werden. „Die Kommission zielt mit ihren Vorschlägen darauf ab, die Mittelvergabe für landwirtschaftliche Betriebe in der EU ausgewogener zu gestalten. Es ist begrüßenswert, dass sie dabei einen stärkeren Schwerpunkt auf kleine und mittlere Betriebe legt“, erklärt Müller.