19.06.2013
Einsatz für Bienenschutz

FREIE WÄHLER im Gespräch mit bayerischen Imkern Müller kündigt weiteren Einsatz für Bienenschutz an

München/Dietmannsried. Bienen zählen nach Schweinen und Rindern zu den weltweit wichtigsten Nutztieren. Vor allem als Pflanzenbestäuber sind sie unverzichtbar, deshalb ist das massenhafte Bienensterben der vergangenen Jahre längst nicht mehr nur ein Problem der Imker, sondern beschäftigt auch die Politik. Ulrike Müller, MdL und agrarpolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion informierte sich Anfang Juli in einem Meinungsaustausch mit dem Vorsitzenden des Landesverbands der bayerischen Imker, Eckard Radke, sowie dem Imker und langjährigen Verbandsmitglied Hermann Mühlbauer über Möglichkeiten, die Bienengesundheit zu fördern. Zur Sprache kamen neben der Bekämpfung der Varroamilben auch der Einsatz von unerforschten Pflanzenschutzmitteln und die noch immer ungeklärte Ursache des Rückgangs des Löwenzahns auf den Wiesen. 
Müller betonte die Dringlichkeit der Bienen-Problematik: „Albert Einstein soll gesagt haben ‚Wenn die Bienen sterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen‘. Wir FREIEN WÄHLER haben uns im Landtag deshalb mehrfach für die eine Aufstockung von Fördermitteln für regionale Forschungsanstalten, für die Ausbildung von Jungimkern, für den Erhalt von Blühstreifen an Gewässerrändern für Bienen und weitere Anliegen der Imkerei eingesetzt. Das wird auch in der nächsten Wahlperiode so bleiben. Außerdem muss es weiter darum gehen, die Bedeutung der Bienen besser zu kommunizieren. Nur wer ihren Nutzen kennt, wird sich um ihren Schutz bemühen.“ Einig waren sich Müller, Radke und Mühlbauer auch in der gemeinsamen Sorge um eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft, verbesserten Verbraucherschutz und den ressourcenschonenden Umgang mit der Natur. Imker Radke erläuterte anschließend den Erfolg seiner Betriebsweise, seine Pflege und seine Arbeitsweise an den Bienenvölkern.

Ulrike Müller, MdL FREIE WÄHLER, kündigt weiteren Einsatz für Bienenschutz an