22.01.2019
Inspirierender Besuch auf der Internationalen Grünen Woche Berlin

Networking, Austausch und die allerneuesten Informationen: Das steht für mich bei der Grünen Woche im Vordergrund. Die Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau ist jedes Jahr ein fester Termin in meinem Kalender. Ich kann hier in zwangloser Atmosphäre Kolleginnen und Kollegen treffen und bei der Gelegenheit agrarpolitische Positionen abstecken. Auch dieses Jahr konnte ich wieder viele interessante und spannende Menschen treffen und jede Menge Input für meine politische Arbeit mitnehmen! 

Spitzenlebensmittel aus Deutschland und Bayern

Besonders gern schaue ich bei den Erzeugern vorbei, denn sie leisten hervorragende Arbeit: nicht nur im Hinblick auf unsere tagtägliche Ernährung, sondern auch bei den Delikatessen und regionalen Spezialitäten! Einmal mehr konnte ich mich davon überzeugen, dass in Deutschland sehr hochwertige Lebensmittel produziert werden. Und so möchte ich auch an dieser Stelle eine Lanze für regionale Produkte brechen! Wer regional einkauft, unterstützt die heimischen Produzenten. 

In der Bayernhalle demonstrieren während der Grünen Woche rund tausend Mitwirkende, wie vielfältig und reichhaltig wir in Bayern zu genießen wissen! So konnten wir uns auf angenehmste Art und Weise von den “Strapazen” des Messebesuchs erholen und uns einen Überblick über die Präsentation des Freistaats in Berlin verschaffen. Bayern, das “Land der Genüsse” – da ist was dran! 

Partnerland Finnland hat strukturelle Ähnlichkeiten zu Bayern

Partnerland der diesjährigen Grünen Woche ist Finnland. Die Finnen stellen die Vielfalt ihrer heimischen Produkte und Spezialitäten in den Vordergrund. Das erinnert mich schwer an unsere bayerische Wirtschaft und Landwirtschaft! Uns verbindet mit Finnland, dass es Ähnlichkeiten in der Bewirtschaftung gibt, zum Beispiel beim Forsten oder bei den Rentieren und dem Wild in den Wäldern. Ich sehe hier auch einen breiten Schulterschluss kleiner und mittlerer Betriebe. Das sind ähnliche Strukturen wie bei uns in Bayern.

Blockmalz ist jetzt eine geschützte geografische Angabe

Riesig gefreut hat mich die Entscheidung der Europäischen Kommission, 'Bayrisch Blockmalz' als geschützte geografische Angabe zu registrieren. EU-Agrarkommissar Phil Hogan überreichte mir im Rahmen der Grünen Woche die dazugehörige Urkunde. Die Eintragung als geografische Angabe bringt einen umfassenden Schutz für die eingetragenen Bezeichnungen mit sich und funktioniert wie das Recht des geistigen Eigentums für Erzeugnisse mit einem besonderen geografischen Ursprung sowie Eigenschaften oder Ansehen, die auf diesen Ursprung zurückzuführen sind.